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Projekte in der Sozialen Stadt Halle-Neustadt

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Dezember 2017

Stadt.Raum.Wandel

Gestaltungs-Strategien für Städte im Umbruch am Beispiel Halle-Neustadt

Projekt Entwurf/Komplexes Gestalten, Wintersemester 2017/18, Prof. Guido Englich, Johanna Padge, Maike Fraas

Studentinnen und Studenten der Burg Giebichenstein beschäftigen sich seit einiger Zeit mit dem Stadtteil Halle-Neustadt. Als Präsentations- und Diskussionsraum haben sie dafür das Ladenlokal in der Neustädter Passage 13 angemietet.

Und darum geht es:
Halle-Neustadt ist seit Jahren geprägt von Transformation: erst Schrumpfung und Rückgang von infrastruktureller Versorgung, seit einiger Zeit wieder Zuzug und Belebung durch neue kulturelle, soziale, ökonomische Impulse.

Wie können wir als Gestalter und Designerinnen Transformationsprozesse als Gestaltungsaufgabe begreifen, mit welchen Mitteln und Werkzeugen können wir Potenziale aufspüren und Wege in mögliche Zukünfte vorstellbar und konstruier­bar machen? Wir wollen Stadt als soziales, kulturelles und ökonomisches Gefüge betrachten und uns im Laufe des Semesters in drei verschiedenen Vertiefungen mit drei Themen auseinandersetzen: Wissen teilen … oder Stadt als Lernraum, Kulturelle Vielfalt … oder Stadt als Bühne, Wirtschaft weiter fassen … oder Stadt als Markt.

Weitere Informationen zum Projekt der Kunsthochschule erhalten Sie hier.

November 2017

Investitionspakt – Soziale Integration im Quartier

Das Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“ in Halle-Neustadt ist der größte Anlaufpunkt in Halle-Neustadt für kulturelle und soziale Angebote. Die Stadt Halle (Saale), Eigentümer des Hauses und die AWO SPI GmbH als Träger brauchen dringend mehr Raum. Deshalb hat sich die Stadt Halle (Saale) mit dem Ausbau des Hauses um Fördermittel aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ beworben. Das Quartiermanagement erarbeitete zusammen mit der Stadt ein tragfähiges Konzept.

Bis Ende 2020 stehen im Investitionspakt für Kommunen in Sachsen-Anhalt 28 Millionen Euro zur Verfügung, um soziale Einrichtungen zu stärken, miteinander zu vernetzen und weitere Angebote für Bedarfe an integrativen Maßnahmen zu schaffen.

Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes übergab den Fördermittelbescheid über fast eine Million Euro an den Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Bernd Wiegand.

Umsetzungsschritte des Vorhabens: 2018 – Bauplanung, ab Mitte 2019 Bauausführung und 2020 Fertigstellung.

Januar 2015

ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ

 

Das Projekt: „ARBEITsPLATTE“ in Halle-Neustadt

BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

Seit 2008 legt BIWAQ als Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile. So verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Mit dieser Sozialraumorientierung erreicht die Unterstützung die Menschen, die sie benötigen. Die Projekte entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse in den Soziale-Stadt-Gebieten. Sie sind verknüpft mit städtebaulichen Investitionen und kooperieren eng mit den Partnern vor Ort – zum Beispiel dem Quartiersmanagement, lokalen Vereinen oder Akteuren der Wirtschaftsförderung.

In Halle-Neustadt wird im Rahmen des Bundesprogramms BIWAQ das Projekt „ARBEITsPLATTE“ umgesetzt.

Das Projekt ARBEITsPLATTE ist ein gemeinsames Vorhaben der Stadt Halle (Saale), der SPI GmbH, der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und des Halle-NeuStadt-Vereins, welches den Stadtteil Halle-Neustadt und seine Bewohnerinnen und Bewohner unterstützt. Ziel von ARBEITsPLATTE ist es, Alleinerziehende, Migranten und Erwachsene ohne Ausbildung (Spätstarter) auf ihrem Bildungsweg (Schulabschluss, Lehre, Weiterbildung) zu begleiten und in eine existenzsichernde Arbeit zu vermitteln.

Im Zentrum unseres Projektes stehen die gemeinsame Suche nach eigenen Fähigkeiten und die persönliche Fortbildung. Teilnehmende werden beim Ausbau ihrer Stärken gestützt, erhalten Einblick in verschiedene Berufsfelder, finden Kontakt zu Unternehmen vor Ort, können praktische Erfahrungen sammeln und haben dabei stets eine helfende Hand an ihrer Seite.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.


April 2010

Internationale Bauausstellung – IBA 2010

Im Oktober 2010 wurde die im Jahre 2002 gestartete Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 mit einer Konferenz in Halle offiziell beendet. Schrumpfende Bevölkerung und – vielleicht noch gravierender – der „Umbau“ der Altersstruktur stellen die Stadt in allen Lebensbereichen vor große Herausforderungen, nicht nur bei der Bekämpfung des Wohnungsleer-standes. Die IBA Stadtumbau 2010 stellte sich diesen Herausforderungen. Unter dem Motto „Weniger ist mehr!“ suchte sie in 19 teilnehmenden Städten als „Werkstatt für den Stadtumbau“ nach neuen Strategien der Stadtentwicklung.
IBA Projekte in und um Halle-Neustadt waren:

Quartier am Tulpenbrunen – Die Stärken stärken!

Zentrum Neustadt. Belebung des urbanen Kerns

Standort Magistrale. Die Zukunft der Hochstraße

Nähere Informationen zur Internationalen Bauaustellung in der Stadt Halle (Saale) und zu den konkret in Halle-Neustadt umgesetzten Projekten finden sie hier.

 

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